Dienstag, 22. Dezember 2009

Kleine Geschenke....



duften herrlich, sehen lecker aus, schmecken aber bestimmt nicht.

Die Beschenkte hat sich trotzdem sehr gefreut. Hab auch ein genau passendes Geschenk zurück bekommen.

Die schöne orangene Farbe erhalten die Kugeln und Herzen durch Buriti-Öl. Dazu dürfen sie natürlich nur nach einem warmen Orangen-Mix duften.



Sprudelnde Badebomben

„Buriti“

Natriumbicarbonat, Zitronensäure, SLSA, Maisstärke, Buritiöl, LysoLecithin

Ätherische Öle Orange, Kardamon, Sandelholz, Vanille, Patchouli

Sie schäumen und sprudeln, pflegen durch das Öl und entspannen mit herrlichem Duft.






Bodybutterbars


„Buriti“

Kakaobutter, Sheabutter, Kokosöl, Jojobaöl mit Vanille und Tonka, Buritiöl, Bienenwachs, Candelillawachs

Ätherische Öle Orange, Galbanum, Kardamon

Die Herzchen sind bei Zimmertemperatur fest und schmelzen bei Hautkontakt ganz zart.
Sie sind diesesmal wirklich gut gelungen.




"Elixier für strahlende Haut"

Massageöl für Gesicht, Dekolleté und Körper

Mandelöl, Aprikosenöl, Sesamöl, Nachtkerzenöl, Granatapfelkernöl, Amaranthöl

Ätherische Öle Orange, Bergamotte, Geranium, Rosenholz


Tschüss Runzeln und Hautunebenheiten. So eine Ölmassage macht nicht nur schön, sie tut vor allem der Seele gut.
Diese Äö-Mischung entwickelt sich zu einem zarten, ausgleichenden Rosenduft.


Donnerstag, 17. Dezember 2009

Nuno-Stola



















Ein Geburtstagsgeschenk musste her.
Mit wenig Zeit und viel Elan entschied ich mich für eine Filzstola in Herbsttönen für meine Freundin.
Ein Chiffonseidenschal in knallorange und Merino-Kammzug in dunkelrot, marine und waldgrün mit etwas gelber Seidenglanzfaser sollten sich zu einem flauschig-warmen, federleichten Seelentröster vereinen.




Bei einem Seidenschal von 180x55 ist das Auslegen allerdings schon abendfüllend.











Aber es hat sich gelohnt. Die Stola steht ihr wunderbar!





Auch wenn nur 135x45 übrig geblieben sind. Die Tücken neuer Wolle.

Donnerstag, 26. November 2009

Heute vor 60 Jahren......



.. am 26. November 1949 gaben sich meine Eltern in einer kleinen Kirche im Spreewald das Ja-Wort.

Es waren schwere Zeiten für eine Hochzeitsfeier.
In der frisch gegründeten DDR wurden immer noch Lebensmittelmarken ausgegeben.
Viele wichtige Nahrungsmittel waren rationiert.
Zucker, Kaffee, Schokolade, Backzutaten, Likörchen und andere Dinge waren kaum zu beschaffen.
In diesen Zeiten kamen die vielen Gäste schließlich nicht nur zum Gratulieren, sondern vor allem, um sich wieder einmal richtig an guten Sachen satt zu essen.

Im November waren alle Ernten eingefahren, so auch der Meerrettich.

Jeden Tag im Morgengrauen stiegen meine Eltern in den ersten Zug nach Berlin, mit so viel Meerrettich, Eiern, Obst und anderen begehrten Waren beladen, wie sie nur tragen konnten.
Auf dem Schwarzmarkt konnte man dafür alles bekommen, was für ein rauschendes Fest nötig war.

Die alteingesessenen Juden, die bereits nach Berlin zurückgekehrt waren, erwiesen sich als besonders dankbare Kunden. Meerrettich spielt in der jüdischen Küche eine wichtige Rolle.

Alles so verdiente Geld und einige Naturalien wanderten in eine angesehene Maßschneiderei am Ku-Damm.
Das Tuch für den Smoking wurde in Aachen bestellt, Handschuhe und Schleier in Paris, der Zylinder in Hannover usw.

Eines Tages, meine Eltern waren getrennt unterwegs, erschien mein Vater lachend am Treffpunkt. Er hatte den ganzen Rucksack voller feinster Schokolade und anderer Leckereien.
Meine Mama dachte, er hätte wohl den Verstand verloren. Aber nein - er hatte an einem Glücksrad gedreht und und den Jackpot gewonnen. Unbezahlbare Köstlichkeiten!
Die Hochzeitstorte soll fantastisch gewesen sein.


Bei all diesem Einsatz musste es ja eine wunderschöne Hochzeit mit vielen, vielen satten und glücklichen Gästen werden.



Einen Wermutstropfen gab es natürlich.
Meine Mutter hatte einen Puter aufgezogen, der sehr an ihr hing und ihr wie ein Hund auf Schritt und Tritt folgte.
Aber die alten Tanten, die für die Küche zuständig waren, ließen sich nicht einmal von der Drohung, die Hochzeit platzen zu lassen, erweichen. Und so wurde dem armen Puter zum Wohle der Gäste der Garaus gemacht.
Am Tage nach der Hochzeit war das große Aufräumen angesagt. Und was lag in einer Schüssel unter einem Stapel von Töpfen?
Richtig. Der küchenfertige Puter. Meine Mama war noch Jahrzehnter später untröstlich.


Bald wackelten ihr ja andere Geschöpfe hinterher.
Nach meinem Bruder und meiner ältesten Schwester war die Familienplanung eigentlich abgeschlossen.
Aber meine zweitälteste Schwester, das sturste Menschenkind auf Erden, ließ sich von anderer Leute Plänen nicht abhalten.

Ein paar Jahre später meldete sich dann noch jemand an. Es war ganz sicher. Es konnte nur ein gaaanz kräftiger Junge werden.

Ja von wegen! Zwei winzig kleine Mädchen. Mein Schwesterchen und ich.
Eigentlich sollten wir Robert heißen.
Dann war Schluss mit Zuwachs und das Haus, das inzwischen einen großen Anbau bekommen hatte, war voll genug.

Bis heute freue ich mich, dass bei meiner eigenen Hochzeit meine beiden Eltern anwesend waren.

Mein Vater starb nur ein paar Wochen später ganz plötzlich und ohne Vorwarnung kurz vor der Geburt meiner Tochter, auf die er sich so gefreut hat. Meine Mutter folgte ihm sechs Jahre später nach langer Krankheit.


Papa wäre sicher begeistert von Internet und Bloggs und der ganzen Medienvielfalt von heute.

Und dass seine Geschichten erzählt werden, würde ihn besonders freuen.
Auch wenn er das viel besser konnte als ich.

Dienstag, 24. November 2009

Handytäschchen.....


....sind immer ein will- kommenes Geschenk. Die guten Stücke sind im dicken Filz perfekt geschützt. Und die fühlen sich wundervoll an. Richtige Hand- schmeich- ler.



Das Filzen in Schichten mit verschiedenen Farben gefällt mir ausgesprochen gut.



Ein Windlicht habe ich auch mal probiert. Jetzt weiß ich, wie es geht. Learning by doing.

Sonntag, 22. November 2009

Weihnachtsgefilze

Langsam wird es ernst. Der Weihnachtsmarkt ist aufgebaut und die schönen großen Goldkugeln hängen über den Straßen.





Ein paar Geschenke sind schon fertig oder in Arbeit. Die Grippe hat mich mächtig zurückgeworfen und ich muss mich ranhalten, um alle geplanten Projekte fertig zu kriegen.


Über die zwei habe ich mich besonders gefreut. So ulkige Gesichter habe ich schon lange nicht hinbekommen.

Ich glaube, da mache ich gleich noch ein paar.



Dienstag, 27. Oktober 2009

Frisches Brot ganz schnell gebacken



Wenn man krank ist, sich z.B wie ich gerade mit einer Grippe herumschlägt, sind schnelle einfache Rezepte eine große Hilfe.

Das hier gefällt mir besonders gut.
Scroos von Selenas Beautytreff hat ein Grundrezept gepostet und nennt es Drei-Minuten-Brot. Weil das Brot ganz schnell angerührt ist und trotz fehlender Gehzeit immer sehr gut gelingt.
Es schmeckt natürlich auch fantastisch.




Und wehe, mir klaut einer den Kanten!







600 ml Wasser
1 Tl Waldhonig
1,5 Pck Trockenhefe

300 g Roggenvollkornmehl
200 g Dinkelmehl
50 g Dinkelkleie
50 g Hirse- oder Haferflocken
2 Tl Salz
Jeweils eine Handvoll Kürbiskerne und Leinsamen
1 Tl Rosmarin oder andere Gewürze


In das handwarme Wasser wird zuerst der Honig dann die Trockenhefe aufgelöst. Das geht mit dem Schneebesen ganz schnell. Die trockenen Zutaten werden abgewogen, gemischt und auf das Hefewasser gegeben. Nun wird alles gut zusammengerührt.
Der Teig kommt in eine gefettete Kastenform.
Die Form kommt in den kalten Backofen und wird bei 200° 70 min gebacken. Dann stürzt man das fertige Brot aus der Form auf den Rost und bäckt noch etwa 10 min weiter.
Das Brot hat nun eine herrliche Kruste und bekommt mir sogar warm sehr gut.

Montag, 26. Oktober 2009

Eine Weihnachtsseife muss her.....


....oder "Zimtzicke goes Schoko- kuchen".

Der Kalender wird immer dünner und so habe ich Ende September meine erste Milchseife gesiedet. Mit Ziegenmilch und Gewürzdüften.
Ich hätte sie nicht Zimtziege nennen sollen. Geplant war eine Seife im Kaltverfahren hell und dunkelbraun marmoriert. Leider hat sie sich im Kühlschrank aufgeheizt und Öl abgesetzt.
So musste sie wieder in den Topf und in den Backofen. Herausgekommen ist dann die hier. Mit dem Goldfinish und dem Printenduft ist sie aber doch ein schönes Weihnachtsseifchen mit herrlich samtigem Schaum geworden.

Mit Martin-Babassuöl, Reiskeimöl, Sheabutter (WaLe), Avocadoöl (raff.), Kokosnußöl(nativ), Rizinusöl, Jojobaöl, Schwarzkümmelöl, Bienenwachs weiß,

Ziegenmilch, ein gehäufter EL Kakao, Ätherische Öle Zimt, Kardamon, Nelken, Muskat, Sternanis und zur Unterstützung etwas PÖ My Karma, Amber und Moschus